Groß-Umstadt nach Bayern, der Weg aus der Haushaltskrise?

Was dem Bürgermeister von Neckarsteinach recht ist, mag unserem Bürgermeister billig sein. Weil es zu wenig Geld vom Land Hessen gibt, wird ein neues Bundesland gesucht – Bayern wäre da ein naheliegendes Ziel.

Auch für Groß-Umstadts Bürgermeister Joachim Ruppert ist die Ursache für seine Haushaltsmisere: „zu wenig Geld von oben“. Damit will er von seinen eigenen Versäumnissen ablenken. Im Vergleich zu anderen Kommunen aus dem April 2014, schneidet Groß-Umstadt schlecht ab. Dieses Ergebnis lässt den Steuerzahler wütend werden. Jährlich muss jeder Einwohner (vom Säugling bis zum Greis) in Groß-Umstadt für den Service von Bauhof und Verwaltung einen Betrag von 650 € aufbringen. Das sind 180 € mehr als anderswo.

Zuständig für Verwaltung und Bauhof ist der Bürgermeister. Es ist seine Verantwortung, wie die eines Geschäftsführers, dafür zu sorgen, dass die von den Bürgern finanzierten Dienstleistungen effizient erbracht werden.

Da helfen auch keine höheren Zuweisungen vom Land Hessen. Diese würden nur die Geldverschwendung weiter vertuschen. Außerdem bezahlen wir den Landessegen auch über unsere Steuern.

Wenn der Bürgermeister seine Aufgaben ordentlich macht, können die Landes-Gelder wieder beim Bürger ankommen. Das derzeit mangels finanzieller Masse nahezu entmündigte Stadtparlament kann dann wieder entscheiden, ob es Steuern und Gebühren senkt, die Kinderbetreuung kostenlos anbietet oder die Renovierung von Bürgerhäusern und Schwimmbad in Auftrag gibt. Aber das alles ist nur eine Vision.

Fragen Sie Ihren Bürgermeister nach seinem Handlungsplan, nach Aktionen, Terminen und Ergebnissen, um das Ziel zu erreichen!

Bayern als die Lösung für Groß-Umstadt? Wohl eher nicht! Wir bleiben besser in Hessen und helfen unserem Bürgermeister, seine Hausaufgaben zu erledigen; die Zeit läuft …

Hans Göring

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