Kinderbetreuung: alle Wünsche könnten wahr werden, wenn es nur die teueren Prestigepläne der SPD nicht gäbe.

Bald geht die Ernst-Reuter Schule als integrierte Gesamtschule an den Start. Das Max-Planck-Gymnasium bekommt nun endlich das Dachgeschoss ausgebaut und hätte am Meisten davon den weiteren Raumbedarf auf eigenem Gelände an Stelle der 4 Container realisieren zu können.

Die evangelische Kirche möchte ihre Kinder der Kitas Realschulstrasse und Goethestrasse gerne weiterhin 6-gruppig und unter einem Dach betreuen.

Den Eltern und Anwohnern am Geiersberg wäre sehr damit gedient, dass statt geplanter 6 Gruppen dort nur 4 und diese im Gebäudebestand untergebracht werden würden. Damit wäre gewährleistet, dass die Anzahl der Kinder insgesamt, die Anzahl der früher dort zur Schule gehenden Schüler unterschritte.

Der Spielkreis möchte seine U 3 Betreuung erweitern und in eine ebenerdige Einrichtung wechseln.

Klein-Umstadt und Wiebelsbach wurden seitens des von der Stadt hinzugezogenen Planungsbüros gute Entwicklungsmöglichkeiten die sie z.B. durch einen Standortvorteil mit ihren Bahnhöfen haben, signalisiert.

Für Klein-Umstadt liegt ein fertiges Konzept für U 3, Ü 3, und betreuende Grundschule vor.

Wiebelsbach ist aktiv darum bemüht, seine Kinderbetreuung erweitern zu können.

Und alle bestehenden Einrichtungen möchten auf Dauer weiter existieren, auch mit angepassten Öffnungszeiten.

All dies könnte realisiert werden, wenn man endlich von teuren Neubauten in der Kernstadt absähe und dabei noch konsolidieren würde. Deshalb unser Vorschlag:

Die Stadt behält die Pestalozzischule für die evangelischen Kitas Realschulstrasse und Goethestrasse mit ihren 6 Gruppen. Das Kiz zieht mit seinen 4 Gruppen in die leer stehenden Räume der Geiersberg-Schule. Die Kita Goethestrasse ist ebenerdig, wird saniert und in diesem Zuge für die U 3 Betreuung des Spielkreises fit gemacht. Das Gymnasium bekommt  die Kita Realschulstrasse dazu und wird seitens der Stadt beim Kreis unterstützt den weiteren Ausbau auf dem eigenem Gelände angehen zu können.

 Somit wäre die Kapazität an Ü3-Plätzen stabil und 2 neue U3-Gruppen in der Kernstadt geschaffen. In den Ortsteilen könnte ein Erhalt aller Einrichtungen gewährleistet und ein Ausbau in der Kinderbetreuung möglich gemacht werden.

Groß-Umstadt gewänne an Attraktivität für junge Familien in allen Stadtteilen und könnte auf Zuzug von jungen Menschen hoffen, da Kinderbetreuung und Schulangebot bestens aufgestellt wären.

Zählt man 1+1 zusammen kommt man schnell zum Schluss, dass man den Neubau bei St. Wenzel sein lassen und die Pestalozzischule behalten sollte.

Christiane Roelle

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