VER.DI übernehmen sie!

Was würde die Gewerkschaft dazu sagen, wenn eine Stadt, hausintern juristisch unterstützt, die Arbeitszeiten aller 228 Mitarbeiter auf die 7-Tage Woche ausdehnen und die Haushaltsansätze für Personal um die Hälfte kürzen würde.

Textaufgabe (Mittelstufe):

Eine Kommune, z. B. Groß-Umstadt, hat jährliche Personalaufwendungen von ca.13 Mio. € bei ca. 220 Arbeitstagen.

Was kostet ein Arbeitstag?

 Obwohl im Haupt- und Finanzausschuss seitens der Abteilung „Recht“, dargelegt wurde, wie man auf das Ergebnis von ca.18.000 € kommen soll (exemplarische Septemberauszahlung geteilt durch 30 Tage), haben wir von den Bedenken zu bestehenden Arbeitsverträgen an dieser Stelle abgesehen und regen an, sich trotz aller Konsolidierungsbestrebungen intensiv um eine fachlich angemessene Weiterbildungsmaßnahme zu bemühen.

Leider fand sich zu den 4 Grundrechenarten bisher kein passendes Seminarangebot.

 Der Logik obiger Rechenkünste folgend, wäre der Berechnung einer Arbeitsstunde eventuell der 24 Stunden Arbeitstag zu Grunde gelegt. Stütz sich die Antwort auf die Frage wie viel Sonne ein exemplarischer Mitarbeiter an einem Tag abbekommt, eigentlich auf die Berechnung: exemplarische Sonnenstunden im Januar geteilt durch Bürofenster?

Wieso wäre selbst ein 7,7 Stunden Arbeitstag mit durchschnittlich ca. 10,25 €/h kalkuliert? Wo sind die 6,5 Mio. € geblieben und können, unter den gegebenen Umständen, Berechnungen überhaupt zugemutet werden? Oder sollte man besser anbieten, natürlich nur zu fairen Konditionen, mal zum Heckenschneiden vorbei zu kommen? … .

Christiane Roelle

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