Highlight im kleinen Saal der Stadthalle

bei freien Plätzen und freiem Eintritt im Rahmen einer Ausschusssitzung:

„Fritz Roth gibt sich die Ehre“ mit einer weiteren Nummer aus seinem immer wieder gerne aufgeführten Programm: „Let me entertain you!“

Schon sein Inszenierungswille zur wild-romantischen Darbietung „Aufschwung einer Kleinstadt“ aufgestapelt von Fritz Krull fand durchaus Beachtung. Gipfelte er doch in eine, für den Bau eines Sportpalastes mit Badeanstalt und Gastronomie, angemessen pompöse Heraufbeschwörung, nicht auffindbarer Investoren. 

Als er den Don Quichote gab (Der Film „Windkraftinvestoren, die auf Groß-Umstadt starren“, lief derzeit schon seit über zwei Jahren in allen gängigen Kinos) räumte er letzte Zweifel an seinem Können aus. Nur noch ein Raunen war von den Rängen vernehmbar, als er den bekannten Kämpfer gegen die Windmühlen in den Schlagschatten stellte, 10 Fragen formulierte um dann dem Wind selbst die ultimative Antwort abzuringen. Solle dieser doch gefälligst die Stunden, die er zu blasen gedenke, zunächst konkretisieren!

Die in „Forderung an den Wind“ aus dem bekannten Stück „Der Wind hat geweht“ dargebotene Theatralik, sucht – so die Meinung seiner Kritiker – über Jahrzehnte hinweg vergleichbares.

Mit dem was er nun am 27.11.2013 auf die Bühne brachte scheint er am persönlichen Zenit angekommen. „Im Tunnel“, sein bisher größtes und unterirdischstes Projekt mit ungewissem Ausgang wird daher ein weiteres Mal am 13.12.2013 ab 19.00 Uhr im Rittersaal des Pfälzer Schlosses aufgeführt; anschließend allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach aus Mangel an tiefschürfenden Erkenntnissen aber einer bereits erkennbaren Anhäufung zu versenkenden Geldes, vom Spielplan gestrichen.

In Fachkreisen wird gemunkelt, er wolle sich demnächst wieder den bekannten Klassikern  Fritz I + II (Ur-Fritz + Fritz) “Die Investoren, die ich rief, rufe und immer rufen werde“ zuwenden, gefolgt von zwei beliebten Stücken in hessischer Mundart: „De Tadderich“ und „De Verdadderich“

Obwohl das FDP-Ensemble die großen Bühnen des Bundes verlassen hat, bleibt dem Groß-Umstädter Volkstheater ein großartiger Solist seiner Zunft erhalten. Sein Engagement endet frühestens im März 2016.

Hinterlasse eine Antwort